Rotes Wien

Wie war das damals, als sich das Leben für zig tausende Arbeiter änderte, 65 000 Wohnungen bezugsfertig, die Mietskasernen Vergangenheit werden sollten?  Von der Wiege bis zur Bahre standen neue Fürsorgeeinrichtungen bereit, sozialen Ungleichheiten wurde der Kampf angesagt.

Die Wienbibliothek im Rathaus zeigt eine Schau der Druckwerke des Roten Wien: Plakate, Broschüren und Ansichtskarten, die heute von einer Zeit vor 100 Jahren erzählen und damals die Öffentlichkeit über die Leistungen der Stadtregierung informierten.

Rotes Wien publiziert: Buch, Regie & Schnitt: Franzi Kreis | Kamera: Lukas Beck | Musik & Moderation: Wenzel Beck | Akrobatik: Verena Schneider

Die entscheidenden Grundlagen für die Stellung Wiens als eigenständiges, von Niederösterreich getrenntes Bundesland, wurden im Herbst 1920 gelegt. War die Stadt auch über Jahrhunderte unbestrittener Mittelpunkt des Habsburgerreiches, blieben die Möglichkeiten der politischen Selbstbestimmung bis dahin eng begrenzt.

Nach Klärung organisatorischer und vermögensrechtlicher Fragen wurde mit dem gleichlautend vom Wiener und vom Niederösterreichischen Landtag beschlossenen „Trennungsgesetz” vom 29. Dezember 1921 die vollständige Trennung von Wien und Niederösterreich(-Land) vollzogen. Diese Trennung, die mit Jahreswechsel 1921/1922 in Kraft trat, machte die großen politischen und sozialen Reformen des Roten Wien überhaupt erst möglich.

Wien wird Bundesland: Buch, Regie & Schnitt: Franzi Kreis | Kamera: Lukas Beck | Musik: Wenzel Beck | Moderation: Christian Mertens, Karin Gruber

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